Viele Tausende von Menschen wünschen sich aus der Arbeitslosigkeit heraus. Dieses sich ewig vor dem Staat erklären und jeden Cent umdrehen zu müssen, lässt viele von ihnen an eine Selbstständigkeit denken. Es gibt in den Medien einige Erfolgsgeschichten die, die Betroffenen auf ein besseres Leben hoffen lassen. Auch die Agentur für Arbeit hat dies als Möglichkeit entdeckt, Arbeitslose in Unternehmer umzuschichten. Sie lädt zu Informationsrunden ein und legt den Betroffenen nahe sich über eine eigene Firma Gedanken zu machen. Doch zur Vorsicht sei gemahnt, die Agentur für Arbeit will natürlich viele Erwerbslose als vermittelt verbuchen, nur so kann sie der Öffentlichkeit einen gesamten Rückgang der Arbeitsmarktlage präsentieren.
Wenn man sich umhört und erfährt, dass ein Kursus zur Astrologie oder das Hüten von Hunden gefördert wird, stimmt es nachdenklich. Der geladenen Gruppe werden tolle und nachvollziehbare Förderungsmodelle erläutert. Was meistens nicht bedacht wird, ist, dass nicht jeder zum Inhaber einer Firma geeignet ist. Schaut man sich in seinen Wohnort um, wird man manchmal verwundert schauen, wie viel neu Friseure oder Bachshops die Straßen säumen. Auch versuchen sich einige als Kuriere. Meistens zahlt der Staat dann drauf, denn es muss halt auch der Bedarf an einem Angebot vorhanden sein.
Viele Unternehmen suchen in letzter Zeit Mitarbeiter die nur 20. Wochenstunden im Unternehmen besetzen. Nervig kann dies in der Sachbearbeitung oder in einem Kundenservicecenter werden, weil viel liegen bleibt. Die Kunden murren auch, weil diese das Anliegen meistens mehrmalig vortragen müssen. Dennoch was soll man machen? Besser 20. Stunden in der Woche tätig sein als gar nicht. Nun reicht es dabei nicht immer, seinen gesamten Lebensunterhalt zu bestreiten. Gerade allein lebende Arbeitnehmer bekommen so schnell finanzielle Probleme. Wenn es das Zeitfenster erlaubt, haben die Arbeitnehmer oft noch zusätzlich einen Zusatzjob oder wenn nicht zu vermeiden weitere Zuschüsse der Agentur für Arbeit.