Der Beamtenbund ermittelte gemeinsam mit der Tarifunion in einer Umfrage die Berufe, die derzeit in der Bevölkerung das beste Image haben. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa führte die Umfrage aus. Danach liegen besonders die nichtakademischen Berufe ganz vorn in der Gunst der Deutschen.
Mit dem Ergebnis von Image-Umfragen sollte man ja bekanntlich vorsichtig sein. Es kommt nämlich stark darauf an, wie die einzelnen Fragen formuliert werden und welche Berufe überhaupt in der Umfrage berücksichtigt werden. Doch ist das Ergebnis ganz interessant, beleuchtet es ja gerade die aktuelle Meinung über die verschiedenen Berufsgruppen hierzulande.
Der Feuerwehrmann hat den beliebtesten Beruf
Feuerwehrleute genießen laut Umfrage nach wie vor die höchste Popularität, gefolgt von Kranken- und Altenpflegern, Ärzten und Polizisten. Auch der Beruf der Kindergärtnerin hat in Deutschland einen guten Ruf. Weitere Berufsgruppen mit positiver Wirkung auf die Bevölkerung sind die Piloten, Lehrer, Müllmänner und Handwerker. Journalisten, Rechtsanwälte und Anwälte liegen stattdessen nur im breiten Mittelfeld.
Manager und Banker verlieren stark an Ansehen
Ganz am Schluss rangieren neuerdings die Banker und auch der Beruf als Manager ist hierzulande nicht mehr so gut angesehen, wie früher. Auch die Beamten liegen sehr weit hinten, zusammen mit Versicherungsvertretern, Gewerkschaftsfunktionären und Mitarbeitern der Telekom. Eine weitere Studie aus dem Institut für Demoskopie in Allensbach zeigt ähnliche Ergebnisse, die sich allerdings nicht ganz mit der Forsa-Umfrage decken. Nach deren Ergebnissen hat der Beruf des Pfarrers zum Beispiel stark an Ansehen eingebüßt und die Ingeniere konnten einen ordentlichen Imagegewinn verbuchen.
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