Auslandspraktika werden immer beliebter. Sie ermöglichen zu den ersten praktischen Erfahrungen im Beruf auch das Kennenlernen einer neuer Kultur. Doch wer sich für ein Praktikum im Ausland entschieden hat, wird an einer sorgfältigen Planung nicht herumkommen.
Auch wenn Spontanität gerade im Berufsleben sehr gefragt sind, sollte die Wahl des Praktikumsplatzes immer gut durchdacht werden. Wenn es dafür sogar in das Ausland gehen soll, ist eine sorgfältige Planung besonders sinnvoll. Dabei darf nichts überstürzt werden. Die Vorbereitungszeit für ein Auslandspraktikum sollte bei mindestens sechs Monaten liegen.
Wo gibt es Auslandspraktika?
Praktika im Ausland werden in erster Linie über spezielle Agenturen vermittelt, auch einige Behörden unterhalten staatliche Förderprogramme, welche die begehrten Plätze bereithalten. Des Weiteren finden regelmäßig Informationsveranstaltungen statt, bei denen häufig deutsche Großunternehmen Ausschau nach Praktikanten für ihre ausländischen Niederlassungen halten. Besonders bei ausländischen Praktika empfiehlt es sich, die Vertragsverhandlungen noch vor Reiseantritt abzusprechen. Die Suche nach Praktikumsplätzen vor Ort könnte sich nämlich als sehr chaotisch herausstellen.
Wie sieht es mit der Landessprache aus?
Sprachbarrieren können besonders in der Anfangszeit zu einem großen Problem werden. Wer sich in der Landessprache nicht verständigen kann, kann an einen Crashkurs teilnehmen und so das Nötigste erlernen. Allerdings sollte man auch dafür mehrere Wochen einplanen.
Wo soll gewohnt werden?
Die meisten Agenturen vermitteln neben dem Praktikumsplatz auch gleich eine Wohnmöglichkeit. Das können Appartments sein, aber auch Wohngemeinschaften mit anderen Auslandspraktikanten. Letzteres sollte die bessere Möglichkeit sein, da man dann gleich einige neue Leute vor Ort kennenlernt, die gute Tipps geben können. Wer auf die Wohnungssuche vor Ort angewiesen ist, kann sich für den Anfang in einer preisgünstigen Jugendherberge einmieten und von dort aus mit der Suche beginnen.
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