Freischaffend, die Unabhängigkeit im Beruf genießen und eine gewisse Selbstständigkeit. Ein Freelancer oder auch Honorarkraft genannt ist im Vergleich zum Minijobber nicht als fester Bestandteil in das Unternehmen eingebunden. Ein freier Mitarbeiter führt die an ihn übertragenden Aufträge oder Projekte selbstständig und freischaffend aus.
Für die Wahl eines Angestellten als freier Mitarbeiter spricht die fachliche Qualifikation für das jeweils ausgewählte Aufgabengebiet. Bevorzugt greift ein Unternehmen auf freie Mitarbeiter als IT-Spezialist, Journalist, Musiker, Schauspieler, usw. zurück.
Vorsicht Verwechslungsgefahr!
Freier Mitarbeiter ist nicht gleich Freiberufler. Ausschließlich Berufsgruppen wie Ärzte, Architekten, Anwälte und Steuerberater zählen zu der Gruppe der Freiberufler, aufgrund ihres Tätigkeitsfeldes.
Bezahlung als freier Mitarbeiter
Vertraglich festgelegtes Entgelt je nach vorheriger Vereinbarung, entweder pauschal für die Erledigung eines Auftrages oder auf Stundenbasis. Bei Arbeitsausfall durch Krankheit oder Urlaub gibt es für einen freien Mitarbeiter keinen Anspruch auf Fortzahlung des Entgelt. Mit dem verdienten Einkommen muss ein Freelancer seine allgemein anfallenden Kosten, wie Steuer, Versicherung und sonstige Nebenkosten selbstständig tragen.
Weitere Besonderheiten des Beschäftigungsverhältnisses als freier Mitarbeiter
Als freier Mitarbeiter ist man bei der Arbeitszeitgestaltung weitestgehend auf sich selbst gestellt. Im Grunde kann man sich seine Arbeitszeit über die Woche verteilt nach eigenem Ermessen frei einteilen. Je nach Aufgabe oder Tätigkeit kann man als Freelancer seine Arbeit teilweise von zu Hause, dem eigenen Arbeitsplatz oder jedem beliebig ausgewählten Ort erledigen. Zudem kann ein freier Mitarbeiter für verschiedenen Unternehmen tätig sein. Dadurch ist er finanziell über mehrer Standbeine abgesichert.
Risikofaktoren des freien Mitarbeiters
Da man als freier Mitarbeiter auf Honorar- bzw. Stundenbasis bezahlt wird, gibt es kein monatlich fixes Einkommen mit dem fest geplant werden kann. Vielmehr ist man in gewisser Weise von Aufträgen oder Projekten des Arbeitgebers abhängig. Teilweise legen das Banken als zu niedrige Kreditwürdigkeit aus, da kein festes Monatseinkommen vorhanden ist. Zudem ist man als freier Mitarbeiter eigenverantwortlich in Sachen Krankheit, Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfall, Berufsunfähigkeit, Schwangerschaft, usw.
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