Es wird wieder lauter in der Politik, viele fordern die staatliche Regulierung anhand einer Frauenquote für Führungspositionen in deutschen Unternehmen. Die Politik soll endlich aktiv werden und gezielt eingreifen. Doch wie weit soll die Politik hierbei gehen? Braucht unsere Wirtschaft nach einer überwundenen Krise bereits neue Handschellen im Bezug auf die ausgeglichene Verteilung von Männern und Frauen in Führungsposition?

Gerade in den letzten Wochen äußern sich zahlreiche Politiker im deutschen Bundestag zum Thema Frauenquote. Viele verlangen nach langen Jahren des Männerregimes, endlich den Wechsel. Es wird gefordert, das beide Geschlechter endlich gemeinsam unter den Mächtigen der Weltwirtschaft auftreten. Es zählt als ein unaufhaltsamer Schritt in Richtung Gleichberechtigung, doch wie werden Wirtschaftsmächte aus der arabischen und islamischen Welt darauf reagieren?

Die Rolle der Frau hat noch nicht in jeder Kultur den gleichen Stellenwert erreicht wie in Deutschland. Es gibt immer noch viele Kulturen, die eine Frau nicht als gleichberechtigt ansehen und ihr daher nur mangelnden Respekt und Achtung entgegen bringen. Ein Hindernis mit dem Frauen in Führungspositionen immer wieder konfrontiert sind, da sie meist erst durch ihre geleistete Arbeit die Männerwelt überzeugen können. Oft sind das viele kleine Schritte, die langsam an das gewünschte Ziel die Gleichberechtigung im Beruf heranführen.

Doch welche bedeutende Rolle spielt hierbei die Politik? Sollte man wirklich anhand von Beschlüssen in die sich selbständig regulierende Wirtschaft wiederholt eingreifen? Viele sehen nur anhand diesem Wege, mithilfe der Politik, eine Möglichkeit die Rolle der Frauen innerhalb der Führungsriege zu beschleunigen. Doch wie weitreichend die Auswirkungen sind, die man mit einem solchen Schritt in Bewegung setzt sind nur zu erahnen.

Es bleibt abzuwarten, mit welchen Beschlüssen die Wirtschaft bzw. die Rolle der Frau in Zukunft durch die Politik beeinflusst wird.